1. April 2011

So einfach geht es

Sie können Bücher nehmen.
Sie können Bücher geben.
Keine Anmeldung.
Keine Kosten.

Im Laufe der Zeit sollte sich ein Ausgleich aus Geben und Nehmen einstellen. Der Schrank erhält sich dadurch autark.
Es gibt keine Schließzeiten, er ist immer geöffnet.
Neu eingestellte Bücher werden regelmäßig abgestempelt. Damit wird kenntlich gemacht, dass die Bücher dauerhaft dem Warenkreislauf, also dem Tausch gegen Geld, entzogen sind.

Das Projekt versteht sich nicht als “Leseinitiative”. Die Bücher sind hier lediglich Mittel. Der Zweck ist ein funktionierendes Beispiel von Warentausch ausserhalb des Geldkreislaufes, ein Ort der Kommunikation ausserhalb eines Konsumraumes sowie die Besetzung öffentlicher Flächen durch Nichtkommerzielles.

Unterstützen auch sie das Projekt mit einer Spende!

6. Februar 2012

Neubau-der erste Schrank

Am 5.2. 2010 wurde der erste offene Bücherschrank in Wien von Frank Gassner Ecke Zieglergasse-Westbahnstrasse in Wien Neubau errichtet.

Nach zwei Jahren ist der Schrank schon etwas lädiert gewesen. Der Schrank wurde daher völlig neu errichtet. Nun aus einem dauerhaften verzinkten Stahlrahmen mit Türen aus Sicherheitsglas. Für die nun unbefristete Genehmigung der Aufstellung ist er also bestens gerüstet.

Am 5.2.2012 wurde der neue Schrank in Anwesenheit von Hermann Nitsch, der für die Aussengestaltung verantwortlich zeigt eröffnet.

Bilder der Eröffnung und weitere Informationen  zur Gestaltung finden sie >hier<.

Der Schrank befindet sich auf einem kleinen Platz an einer Strassenecke in unmittelbarer Nähe einer Station der Strassenbahnlinie 49.

Dank gilt Friedrich Plöckinger vom Market, vor dessen Auslage der Schrank steht und der stehst ein Auge auf ihn hat.

Wie bisher wurde der Schrank zum überwiegenden Teil aus privaten Mittel von Frank Gassner unterstützt durch Spenden errichtet. Öffentlich Förderungen erhielt auch dieser Schrank keine.

 


 

14. Juni 2010

Ottakring-Brunnenmarkt

Der zweite offene Bücherschrank in Wien steht Grundsteingasse Ecke Brunnengasse. Der Entwurf des Schrankes tritt in einen Vor-Ort-Diskurs. Er stellt sich mit seinem Prinzip „Sie können Bücher geben und / oder nehmen“ dem Konzept des Marktes entgegen.

Eine Entwurfs.-, Arbeits.- und Finanzierungskooperation von Frank Gassner mit Irene Prieler und Michael Wildmann.

[. grundstein]

Dank an EIGENTUM gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungs-genossenschaftm.b.H. für das unbürokratische zur Verfügung stellen des Standplatzes.

Der Schrank ist bis Anfang 2015 genehmigt, mit guten Aussichten auf eine weitere Verlängerung.

 


 

31. März 2011

Alsergrund-Heinz Heger Park

Auf Anregung von Bezirksvorsteherin Martina Malyar und Bezirksrat Markus Gremel wurde Mitte des Jahres beschlossen, dass im neu benannten Heinz-Heger-Park, vor Zimmermannplatz 1, ein Bücherschrank errichtet werden soll. Eine Finanzierung durch den Bezirk ist bedauerlicherweise am Widerstand der Grünen im Alsergrund gescheitert.

Frank Gassner entwickelte in mehreren offenen Runden mit Alfred Gassner, Marcus Gremel, Eldin Kabaklija, Florian Mader, Hanno Mayregger, Irene Prieler, Pascal Tenczhert und Michael Wildmann einen ortspezifischen Schrank.

Zwei Bauelementen sind dem bekannten Bücheraustausch gewidmet. Hier können rund um die Uhr Bücher eingestellt oder entnommen werden. In einem nichtkommerziellen Rahmen treten Menschen der Umgebung direkt oder indirekt miteinander in Verbindung.

In einem dritten Teil wird täglich das Buch „Die Männer mit dem Rosa Winkel“ von Heinz Heger zu freien Entnahme eingestellt. Heinz Heger ist Namensgeber des Platzes. Das Buch beschreibt die Lebensgeschichte eines homosexuellen KZ-Überlebenden, der im Haus Zimmermannplatz 1 wohnte. Der Schrank setzt sich hier mit der Thematik der Platzbenennung, der Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus auseinander. Auf Betreiben von Frank Gassner fügte der Merlin-Verlag der Neuauflage ein Nachwort von Kurt Krickler bei, das den Bericht historisch abrundet. Das tägliche Einstellen übernimmt Horst Schalk mit seiner ortsanliegenden Gruppenpraxis. Bei der Organisation half Veit Georg Schmidt von der Buchhandlung Löwenherz, der eine breite Palette an weiterführender schwuler und lesbischer Literatur zum Thema anbietet.Der Ankauf, der für diesen Anlass gedruckten Neuauflage, wird aus Mitteln des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus mitfinanziert. Den verbleibenden Teil der Kosten übernimmt Frank Gassner.

Bedauerlicherweise ist bei der Umbenennung des Platzes ein Fehler passiert. Bei Heinz Heger handelt es sich zwar um den Autor des Buches „Die Männer mit dem rosa Winkel“, nicht jedoch um dessen Protagonisten, der am Zimmermannplatz 1 wohnte. Die sich derzeit vor Ort befindliche Tafel, sowie unzählige Berichte dazu sind daher falsch. Eine ausführliche Aufklärung diese Irrtums finden sie hier zum download: Wer war Heinz Heger?

Der Schrank finanziert sich, wie die bestehenden Schränke aus privaten Mitteln von Frank Gassner, in diesem Fall mit Unterstützung durch Fred Gassner. Die Umsetzung erfolgt mit Hilfe von WERKIMPULS, dem von Frank Gassner gegründeten Werkstättenverein.

 




 

22. April 2012

Brauchbar

Als kleines spin-off der offenen Bücherschränke ist die BRAUCHBAR gedacht.

In einer Nische des unbenutzten Einganges von WERKIMPULS, neben dem Hauseingang Kandlgasse 15, Wien 7, kann nicht mehr Benötigtes weitergeschenkt werden.
Einfach etwas abstellen oder mitnehmen.

Bitte keinen Müll ablagern. Die Sachen sollten noch brauchbar, also nicht kaputt sein.

Nachdem die offenen Bücherschränke ja bestens funktionieren, wird es spannend wie dieses Angebot angenommen wird.

Natürlich gibt es dazu einige Vorbilder. Eine ganze Reihe davon sind >hier< zu finden.

 

Dank an: Alfred, Frank, Georg und Therese (†) Gassner, Arnold Onderka und WERKIMPULS

3. Februar 2010

Unterstützung

Die Benutzung der Schränke ist die größte Unterstützung.

Füllen Sie durch beständigen Büchertausch das Projekt mit Leben.
Sie wollen das Bestehen der Schränke längerfristig sichern?
Falls Sie Möglichkeit und Interesse haben, sich intensiver um das Projekt zu kümmern, mailen Sie. Es werden noch „PatInnen“ gesucht, die sich verlässlich und regelmäßig um Wartungsarbeiten wie etwa Flyer nachfüllen und die Bücher abstempeln kümmern können.

Für den Erhalt der Schränkes wird aber ebenso finanzielle Unterstützung gesucht, da z.B. leider mit Beschädigung zu rechnen ist und es regelmässig kleinere und grössere Wartungsarbeiten gibt.

Die offenen Bücherschränke erhalten sich ohne öffentlicher Förderung alleine aus privaten Spenden.
Unterstützen auch sie das Projekt mit einer Spende!




Bitte beachten Sie die erheblichen Fixkosten für Kleinbeträgen bei paypal.

Direkt auf das Konto des Trägervereins:
Erste Bank, BLZ 20111, BIC: GIBAATWWXXX
Kontonummer: 29416588400, IBAN: AT312011129416588400

oder kaufen sie Benefitartikel im Shop. Ca zwei Drittel des Erlöses kommen dem Erhalt und Weiterentwicklung der Schränke zu gute.

19. April 2012

Dank

Mitarbeit und Unterstützung bei der Umsetzung der Schränke: Wolfgang Frühwirt, Alfred Gassner, Georg Gassner, Marcus Gremel, Eldin Kabaklija, Florian Mader, Hanno Mayregger, Hermann Nitsch, Arnold Onderka, Irene Prieler, Pascal Tenczhert, Michael Wildmann, WERKIMPULS

Wartung der Schränke: Frau Elisabeth, Herr Otto, Friedrich Plöckinger vom Market, Helge Streit, Ruth Lotter sowie viele mir unbekannte Menschen, die die Schränke nutzen und warten.

Regelmässige Buchspenden: das LOKal/Verein LOK Leben ohne Krankenhaus

Reinigung der Schränke: Pascal Kellermayr, der Fahradfensterputzer

Wartung der Homepage: Martin Klaunzer von www.sushiseven.com

 

Danke für die Unterstützung!

 

3. Februar 2010

Kontakt

Verein “offene Bücherschränke” ZVR 186662697
c/o Mag. Frank Gassner
Kandlgasse 15/10
1070 Wien

Dies ist die Postanschrift des Vereins “offene Bücherschränke”.
Dies ist NICHT Standort einer der Schränke.
Über die drei Standorte können Sie sich über Auswahl im rechten Menü informieren.

Es besteht keine Möglichkeit Bücher abzuholen, noch sie zwischenzulagern.
Du kannst Deine Buchspenden direkt in einen der drei offenen Bücherschränke einstellen.
Es ist nicht nötig sich dazu anzumelden.

Für Anregungen und Fragen kannst Du gerne mailen.

email@offener-buecherschrank.at

Hier kannst du ein E-mail schreiben, falls du Fragen oder Anregungen zu den offenen Bücherschränken hast.

 

Du willst auch bei Dir einen offenen Bücherschrank umsetzen?

Gerne kannst Du uns für Tipps kontaktieren.

Entwirf etwas Eigenes!
Bereichere  die Welt mit Deiner Idee und Entwurf!
Hab’ Spass beim Nachdenken und Erfinden!

Bitte kopiere daher nicht unsere Arbeit.

Das Logo der offenen Bücherschränke  ist ein eingetragenes Warenzeichen.
Die Form des Bücherschrankes in Neubau unterliegt dem Gebrauchsmusterschutz sowie dem künstlerischen Urheberrecht.
Die Gestaltung der beiden anderen Bücherschränke  unterliegt ebenso dem gültigen künstlerischen Urheberrecht.

© alle Texte und Bilder dieser Homepage, sofern nicht anders angegeben: Verein offene Bücherschränke 2010-12

 

 

23. April 2012

Newsletteranmeldung

Hier können Sie sich für den Newsletter anmelden.

Sie erhalten dann in (un)regelmässigen Abstand Neuigkeiten von den offenen Bücherschränken, Frank Gassner und Werkimpuls.

 



17. Juli 2012

Bericht Standard Print 17.7.2012